Ist ein Laptopständer sinnvoll?
Kurz: ja, wenn Sie einen externen Monitor haben oder Nacken und Schultern nach ein paar Stunden merkbar werden. Nein, wenn Sie hauptsächlich am Laptop-Display selbst arbeiten und ihn oft mitnehmen. Der Unterschied liegt nicht am Ständer, sondern daran, wo Ihr Bildschirm steht.
Die ehrliche Antwort zuerst
Ein Laptopständer löst genau ein Problem: Er hebt den Bildschirm auf Augenhöhe. Wenn Sie ohnehin auf einen externen Monitor schauen, ist das nicht sein Job. Dann geht es um etwas anderes, nämlich um Platz und Belüftung. Beide Fälle sind legitim, aber sie führen zu unterschiedlichen Ständern.
- Sie arbeiten am Laptop-Display: Sie brauchen einen erhöhenden Ständer plus externe Tastatur. Ohne externe Tastatur verschieben Sie das Problem nur vom Nacken in die Handgelenke.
- Sie arbeiten am externen Monitor: Sie brauchen keinen erhöhenden Ständer, sondern einen vertikalen. Der Laptop steht dann geschlossen daneben und macht Platz frei.
- Sie sind ständig unterwegs: Sie brauchen wahrscheinlich gar keinen. Faltbare Modelle klingen gut und bleiben in der Praxis zuhause.
Was bei uns steht
Wer das nicht kaufen sollte: Wer ohne externen Monitor arbeitet. Ein vertikaler Ständer versteckt Ihr einziges Display. In dem Fall brauchen Sie das Gegenteil, nämlich einen erhöhenden Ständer und eine externe Tastatur.
Und die Kabel darunter
Ein aufgeräumter Schreibtisch scheitert selten am Ständer und fast immer an der Steckdose. Sobald Monitor, Dock, Laden und Licht zusammenkommen, sind vier Plätze zu wenig, und Netzteile blockieren sich gegenseitig.
Wer die Dockingstation ohnehin plant, kann sich eine Steckdose sparen: das Dock lädt den Laptop mit. Mehr dazu auf der Dockingstation-Seite.
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