Welche Dockingstation für Laptop und MacBook?
Eine Dockingstation lohnt sich, sobald Sie Ihren Laptop mehr als einmal am Tag an- und abstecken. Sie ersetzt vier bis sechs Einzelkabel durch eines. Worauf es dabei wirklich ankommt, ist selten die Zahl der Anschlüsse, sondern wie viel Strom sie liefert und ob sie Ihre Monitore in voller Auflösung ansteuert.
Wann brauche ich überhaupt eine Dockingstation?
Die ehrliche Antwort: nicht immer. Wenn Ihr Laptop dauerhaft am selben Platz steht und nur einen Monitor bedient, reicht ein USB-C-Kabel oder ein einfacher Hub. Eine Dockingstation lohnt sich, wenn mindestens zwei davon zutreffen: Sie stecken täglich an und ab, Sie fahren zwei Monitore, Sie hängen Peripherie wie Tastatur, Kamera und Netzwerk fest an, oder Sie wollen den Laptop über dasselbe Kabel laden.
Worauf es wirklich ankommt
- Leistung (Power Delivery). Der wichtigste und am seltensten genannte Punkt. Ein Dock mit 60 W lädt ein MacBook Pro unter Last nicht. Achten Sie darauf, wie viel Watt am Laptop-Port ankommen, nicht auf die Gesamtleistung des Netzteils.
- Thunderbolt oder USB-C. Thunderbolt 4 garantiert zwei 4K-Monitore und volle Bandbreite. Reine USB-C-Docks können billiger sein, teilen sich die Bandbreite aber und drosseln bei zwei Monitoren gerne auf 30 Hz. Das merkt man beim Mauszeiger sofort.
- Monitore und Auflösung. Prüfen Sie die konkrete Kombination, nicht die Maximalangabe. "Bis zu 8K" heißt nicht "zwei mal 4K bei 60 Hz".
- Netzwerk. Ein RJ45-Port am Dock ist im Videocall stabiler als jedes WLAN. Unterschätzt.
- MacBooks im Besonderen. Apple-Geräte sind wählerisch bei Displayport-Alt-Mode. Bei Macs ist Thunderbolt die sichere Bank.
Was bei uns läuft
Wer das nicht kaufen sollte: Wer nur einen Monitor betreibt und den Laptop selten abstöpselt, zahlt hier für Anschlüsse, die er nie benutzt. Ein einfacher USB-C-Hub kostet einen Bruchteil und reicht.
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