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Wie Sie Ihre Marke positionieren, um mehr zu verkaufen

Viele Unternehmen verbrennen riesige Geldsummen für Marketing-Bemühungen. Wenn sie sich die Zahlen ansehen, fragen sie sich, was schief gelaufen ist oder zweifeln sogar daran, ob ihr Produkt gut genug ist...

Es besteht jedoch eine große Chance, dass es nicht um ihr Produkt selbst geht, sondern um die Art und Weise, wie das Unternehmen es präsentiert und kommuniziert. Was, wenn der potenzielle Kunde die Botschaft einfach nicht verstanden hat, weil sie nicht klar genug war? Was, wenn das Zielpublikum von Anfang an falsch lag?

Die Hauptfrage ist: Wie können Sie bei all der Konkurrenz und dem Lärm auf Ihrem Markt die Aufmerksamkeit erhalten, verstanden und gesucht werden? 

Hier kommt die Markenpositionierung ins Spiel. Es ist ein Prozess, der veranschaulicht, wo sich Ihre Marke derzeit befindet, und Ihnen letztendlich hilft, eine klarere Botschaft zu finden

Vereinfacht ausgedrückt, es wird Ihr Branding in den Mittelpunkt rücken, und als Folge davon werden Sie mehr Umsatz erzielen!

Die 4 wesentlichen Schritte der Marken(neu)positionierung

Wenn Sie bis jetzt noch nicht begriffen haben, wie wichtig das ist - denken Sie über Folgendes nach: Eine gut durchdachte Markenpositionierung lässt Sie nicht nur kreativer erscheinen... Sie hebt Sie von allen anderen Akteuren ab, rechtfertigt Ihre Preisstrategie und verschafft Ihnen letztendlich den Wettbewerbsvorteil, den Sie wirklich brauchen.

1. Analysieren Sie Ihre aktuelle Situation

Zu Beginn sollten Sie ein klares Verständnis Ihrer aktuellen Markenbildungssituation haben. Wenn Ihr Unternehmen noch nicht wirklich gestartet ist und noch keine Daten gesammelt hat, kein Problem - überspringen Sie diesen Schritt einfach. Andernfalls beginnen Sie diesen Prozess mit der Aggregation Ihrer Daten. Wir möchten, dass dies so objektiv wie möglich erfolgt, also öffnen Sie Ihr(e) Analysetool(s), Dashboards oder Berichte und identifizieren Sie Folgendes: Wie ist die demografische Zusammensetzung Ihrer Kunden, welches Publikum neigt dazu, sich mit Ihren Anzeigen, Ihrer Website, Ihren E-Mails und Ihren Social-Media-Konten zu beschäftigen. Versuchen Sie, Ihre Erkenntnisse zusammenzufassen, um sich ein Bild von Ihrer momentanen Kaufpersönlichkeit zu machen.

Schreiben Sie dann die USPs auf, mit denen Sie werben und die Sie auf Ihrer Website, auf Flyern usw. zur Schau stellen. Außerdem, was ist Ihr Slogan und was ist Ihr gegenwärtiges Wertversprechen (in manchen Fällen könnte es dasselbe sein).

Fassen Sie abschließend das häufigste Kundenfeedback zusammen, das Sie in den letzten Monaten erhalten haben. Häufig gestellte Fragen von potentiellen Kunden sind sicherlich auch Teil dieser Zusammenfassung.

Tipps:

Sie haben wahrscheinlich erkannt, dass diese Übung unglaublich wertvoll ist. Sie sollte regelmäßig durchgeführt werden, um ungewollte Überraschungen zu vermeiden! Erwägen Sie auch, konstruktives Kundenfeedback in Ihren Verkaufstrichtern zu implementieren und zu fördern.

2. Analysieren Sie Ihren Wettbewerb

Als nächstes sollten Sie sich ein genaues Bild von dem Marktplatz machen, mit dem Sie es zu tun haben. Das bedeutet, Ihre Konkurrenten nicht nur zu kennen, sondern sie tatsächlich zu verfolgen und bis zu einem gewissen Grad sogar auszuspionieren (mehr dazu im Abschnitt Tipps)! Wenn Sie dies in den letzten 6 Monaten nicht getan haben, ist es an der Zeit, Ihre neuesten Berichte zu aktualisieren, da sich die Dinge recht schnell ändern können!

Um Ihre größten direkten Konkurrenten zu finden, müssen Sie auf jeden Fall bei Google nachschauen. Suchen Sie nach Ihren wichtigsten Schlüsselwörtern und schauen Sie, wer auf den ersten 2 Seiten auftaucht. Für einige Branchen ist es sinnvoll, instagram zu überprüfen - suchen Sie nach Ihren wichtigsten Hashtags und sehen Sie, welche Firmen erscheinen. Abhängig von Ihrer Branche gibt es Dutzende anderer Quellen, die Sie auschecken möchten, wie Verzeichnisse, Zeitschriften, Blogs und so weiter.

Stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass Sie nicht nur eine Liste der Namen und Websites erstellen, sondern auch deren Preisspanne, USPs, Marketingkanäle, durchdrungene Märkte und wenn möglich sogar die Unternehmensgröße.

Durch das Sammeln all dieser Daten können Sie wertvolle Geschäftsmöglichkeiten aufdecken! Um diese Marktlücken besser sichtbar zu machen, sollten Sie die Merkmale Ihrer wichtigsten Konkurrenten in einer Matrix darstellen (siehe Grafik).

Tipp:

Sie können Tools wie XYZ verwenden, um zu sehen, wie viel und auf welche Weise Ihre Konkurrenten ihr Geld für Google-Anzeigen ausgeben. Das ist ein großartiger Hinweis darauf, welche Strategien für Sie am besten funktionieren könnten und wie Sie sich klug positionieren können.

3. Definiereen Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale

Sie haben dies wahrscheinlich schon einmal getan, aber es schadet nicht, sie erneut aufzusuchen und sie auf die Probe zu stellen. Denn jetzt, da Sie sich notiert haben, wie sich Ihre Konkurrenten aufbauen, ist es an der Zeit, zu vergleichen. Und das wiederum ist wichtig, denn Ihre eigenen Alleinstellungsmerkmale müssen einzigartig sein!

Ein weiteres wichtiges Merkmal Ihrer Verkaufsargumente ist die Relevanz oder Erwünschtheit - was offensichtlich erscheint, aber nicht genug betont werden kann. Zum Beispiel werden einige Zielgruppen für einen Erstkauf-Rabatt von 5 Dollar sehr dankbar sein, einigen kaufenden Personen ist das völlig gleichgültig.

Stellen Sie schließlich sicher, dass Ihre USPs verständlich sind. Niemand wird Ihnen zuhören, wenn Ihre Botschaft nicht klar ist - egal, wie teuer Ihre Marketingmaterialien sind.

4. Entwerfen Sie Ihre neue Markenpositionierung

Nun, da Sie Ihren Status quo geklärt, Ihre Konkurrenz charakterisiert und Ihre USPs etabliert haben, sollten Sie diese zusammenführen und die fehlenden Teile ergänzen. Mit all den Informationen, die Sie gesammelt haben, fällt es Ihnen nun viel leichter, den Rest für Ihre vollständige Markenpositionierung zu formulieren.

Beginnen Sie damit, Ihre erfrischte Zielgruppe zu skizzieren. Die Erstellung von etwa 3 verschiedenen Kaufpersönlichkeiten ist ein erstaunliches Werkzeug, das Ihnen in Zukunft helfen wird, all Ihre Marketing-Bemühungen anzupassen. Um besonders vorbereitet zu sein, beschreiben Sie zusätzlich einen einzigen Archetyp. Dieser "Personentyp" ist Ihr Zielpublikum in Kurzform und die Referenz für Ihre gesamte Kommunikation.

Darüber hinaus ist es wichtig, Ihre Vision und Mission zu formulieren. Manche bezeichnen letztere als "Versprechen", und das können durchaus etwa 3-5 verschiedene sein.

Genau wie der Archetyp sind dies im Grunde Werkzeuge, die nicht nur die Bemühungen des Marketing-Teams, sondern des gesamten Unternehmens leiten werden.

Zu guter Letzt müssen Sie Ihr Wertversprechen festnageln. Kurz gesagt, es ist eine Aussage, die beschreibt, was Ihr Unternehmen für potenzielle Kunden tut. Diese Botschaft muss einfach, relevant und wiederholbar sein. Sonst hört man nur Rauschen.

Tipps
  •  Wenn Sie Ihre Markenpositionierung ernst genug nehmen, sollten Sie Ihre Blaupause mit Ihrer visuellen Unternehmensidentität abrunden. Dazu gehören Ihre Hauptmarkenfarben, Schriftarten, Stimmungen (Bilder, die das "Feeling" Ihrer Marken repräsentieren), eine Beschreibung der Markentonalität und natürlich Ihr Logo.
  • Sobald Sie eine solide Blaupause für die Markenpositionierung haben, können Sie einen Slogan oder ein Schlagwort erstellen, der Ihnen hilft, Ihre angestrebte Position zu etablieren.

BONUS: Schaffen Sie eine Geschichte rund um Ihre Marke

Für die meisten Unternehmen kann die Kommunikation einer fesselnden Geschichte das Spiel verändern! Tatsache ist: Hübsche Websites verkaufen Ihre Marke nicht - aber Worte schon! Unsere Gehirne sind jedoch nicht so verdrahtet, dass sie Fakten leicht verdauen können, weshalb Sie eine Geschichte brauchen. Eine Geschichte, die Ihre Marke verkörpert und Ihre Botschaft vermittelt. Und vor allem eine Erzählung, die Ihr Publikum auf einer tieferen Ebene verbindet.